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Mann arbeitet an Unterlagen und Taschenrechner
27.01.2026

Nebenkosten beim Immobilienerwerb: Was kommt auf Sie zu?

Beim Erwerb einer Immobilie stehen neben dem reinen Kaufpreis verschiedene Nebenkosten an, die Sie als Käufer unbedingt einplanen sollten. Diese zusätzlichen Aufwendungen beeinflussen die Gesamtkosten erheblich und können den finanziellen Rahmen wesentlich erweitern. Eine umfassende Kenntnis der Nebenkosten sichert Ihnen eine realistische Budgetplanung und sorgt für Transparenz im Kaufprozess.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nebenkosten beeinflussen die Gesamtkosten beim Immobilienkauf erheblich und müssen für eine realistische Budgetplanung frühzeitig berücksichtigt werden.
  • Die Grunderwerbsteuer stellt eine wesentliche einmalige Abgabe dar und beträgt in Sachsen aktuell 5,5 % des Kaufpreises.
  • Für die rechtssichere Beurkundung des Kaufvertrags und die Eintragung ins Grundbuch fallen etwa 1,5 % bis 2 % des Kaufpreises an Notar- und Grundbuchkosten an.
  • Bei Einbindung eines Maklers entsteht eine Provision von etwa 3 bis 7 % zuzüglich Mehrwertsteuer, die üblicherweise zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt wird.
  • Zusätzliche Ausgaben wie Finanzierungskosten, Immobilienbewertungen, Versicherungen oder Modernisierungen sollten ebenso einkalkuliert werden, wobei Breitenstein Immobilien zur Finanzierung an die Volksbank Raiffeisenbank Meißen Großenhain eG vermittelt.

Grunderwerbsteuer – eine feste Größe

Die Grunderwerbsteuer zählt zu den bedeutendsten Nebenkosten beim Immobilienkauf. Sie variiert je nach Bundesland und beträgt in Sachsen aktuell 5,5 % des Kaufpreises. Diese Steuer wird einmalig mit dem Erwerb der Immobilie fällig und ist vom Käufer zu tragen. Durch ihre Höhe beeinflusst sie maßgeblich die Gesamtkosten und sollte daher frühzeitig berücksichtigt werden.

Notarkosten und Grundbucheintrag – rechtssichere Absicherung

Ein weiterer wesentlicher Kostenpunkt sind die Gebühren für den Notar und die Eintragung ins Grundbuch. Der Notar beurkundet den Kaufvertrag und sorgt dafür, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt sind. Zudem erfolgt die Grundbucheintragung, die den Eigentumsübergang offiziell dokumentiert. Auch hierfür fallen Gebühren an, die meist im Notarkostenpaket enthalten sind. Die Kosten für diese Leistungen liegen in der Regel bei etwa 1,5 % bis 2 % des Kaufpreises.

Maklerprovision – Ein weiterer Kostenpunkt

Falls ein Makler am Kauf beteiligt ist, kommt die Maklerprovision hinzu. Diese richtet sich ebenfalls nach dem Kaufpreis, beträgt bei Kaufverträgen zu Einfamilienhäusern und Wohnungen im Falle von Selbstnutzung der Immobilie ca. 3-7% zzgl. MwSt. und wird zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Es ist ratsam, die genaue Höhe und Verteilung der Maklercourtage vor Vertragsabschluss zu klären, um unerwartete Kosten zu vermeiden.

Sonstige Nebenkosten – Finanzierung und Versicherungen

Neben den genannten zentralen Nebenkosten sollten Sie als Käufer auch weitere Ausgaben berücksichtigen. Dazu zählen beispielsweise Gebühren für die Einholung von Finanzierungsunterlagen, Kosten für eine Immobilienbewertung oder eventuelle Versicherungen wie die Wohngebäudeversicherung. Auch Ausgaben für Gutachten, Sanierungen oder Modernisierungen sollten gegebenenfalls eingeplant werden.

Sicherheit bei Nebenkosten – Wir begleiten Sie kompetent

Beim Immobilienerwerb spielen die Nebenkosten eine ebenso wichtige Rolle wie der Kaufpreis selbst. Eine sorgsame Kalkulation dieser zusätzlichen Ausgaben sichert Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage und verhindert finanzielle Überraschungen. Mit einer vorausschauenden Planung gelingt der Weg zur Wunschimmobilie mit Sicherheit und Vertrauen.

Gerne vermitteln wir Sie bei Fragen zur Finanzierung zu unserer Muttergesellschaft der Volksbank Raiffeisenbank Meißen Großenhain eG. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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